Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
MadMT – Madlena Tesic, Einzelunternehmerin
1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen
MadMT – Madlena Tesic, Einzelunternehmerin, Deutschland
(nachfolgend „Auftragnehmerin“)
und ihren unternehmerischen Auftraggebern im Sinne des § 14 BGB
(nachfolgend „Auftraggeber“).
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Auftragnehmerin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Diese AGB gelten ausschließlich für B2B-Geschäftsbeziehungen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.
2 Vertragsgegenstand
(1) Gegenstand des Vertrages sind kreative und beratende Dienstleistungen, insbesondere konzeptionelle, strategische, gestalterische oder beratende Leistungen.
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem individuellen Angebot, das dem Auftraggeber per E-Mail übermittelt wird.
(3) Die Auftragnehmerin schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen, kreativen oder sonstigen Erfolg, sondern ausschließlich die Erbringung der vereinbarten Dienstleistungen.
3 Vertragsschluss
(1) Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das per E-Mail übermittelte Angebot schriftlich (z. B. per E-Mail) annimmt.
(2) Mündliche Absprachen, insbesondere im Rahmen persönlicher Termine (z. B. im Café oder vor Ort), werden erst durch das schriftliche Angebot und dessen Annahme verbindlich.
4 Vergütung
(1) Die Vergütung erfolgt in der Regel als Projektpreis, sofern im Angebot nichts anderes ausdrücklich vereinbart ist.
(2) In Ausnahmefällen kann eine stundenbasierte Vergütung vereinbart werden; der jeweilige Stundensatz wird im Angebot eindeutig ausgewiesen.
(3) Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.
(4) Anzahlungen werden nicht erhoben, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
5 Zahlungsbedingungen
(1) Die Abrechnung erfolgt per Rechnung nach Leistungserbringung oder entsprechend der im Angebot vereinbarten Regelung.
(2) Rechnungen sind, sofern nicht anders angegeben, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen für Unternehmer gemäß § 288 Abs. 2 BGB.
6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle zur Durchführung des Projekts erforderlichen Informationen, Inhalte und Unterlagen rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung zu stellen.
(2) Verzögerungen oder Mehraufwand, die auf eine fehlende, verspätete oder unzureichende Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten der Auftragnehmerin.
7 Kündigung des Vertrages
(1) Der Auftraggeber ist berechtigt, den Vertrag jederzeit schriftlich (z. B. per E-Mail) zu kündigen.
(2) Erfolgt die Kündigung vor Beginn der Leistungserbringung, ist die Auftragnehmerin berechtigt, bereits entstandene Aufwendungen in Rechnung zu stellen.
(3) Erfolgt die Kündigung nach Beginn der Leistungserbringung, ist die Auftragnehmerin berechtigt, die bis zum Zeitpunkt der Kündigung erbrachten Leistungen zu vergüten.
(4) Wurde ein Projektpreis vereinbart, gilt mangels abweichender Vereinbarung eine anteilige Vergütung entsprechend dem bis zum Kündigungszeitpunkt erreichten Projektfortschritt.
(5) Unabhängig vom tatsächlichen Projektfortschritt ist die Auftragnehmerin im Falle einer Kündigung nach Leistungsbeginn berechtigt, eine Mindestvergütung in Höhe von 30 % des vereinbarten Projektpreises zu verlangen, sofern der Auftraggeber nicht nachweist, dass ein geringerer Vergütungsanspruch besteht.
(6) Kommt es aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, zu einer Unterbrechung oder Verzögerung des Projekts von mehr als 14 Tagen, ist die Auftragnehmerin berechtigt, die bis dahin erbrachten Leistungen abzurechnen.
8 Haftung
(1) Die Auftragnehmerin haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzungberuhen.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Auftragnehmerin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder sonstige Folgeschäden ist ausgeschlossen.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
9 Keine Erfolgsgarantie
(1) Die Auftragnehmerin übernimmt keine Garantie für einen bestimmten wirtschaftlichen, kreativen oder sonstigen Erfolg.
(2) Einschätzungen, Empfehlungen oder Prognosen stellen keine Zusicherung oder Garantie dar.
10 Urheber- und Nutzungsrechte
(1) Sofern im Angebot nichts anderes geregelt ist, verbleiben die Urheberrechte an erstellten Leistungen bei der Auftragnehmerin.
(2) Der Auftraggeber erhält nach vollständiger Zahlung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht im vertraglich vereinbarten Umfang.
11 Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle vertraulichen Informationen, die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
12 Gerichtsstand und anwendbares Recht
(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist – soweit gesetzlich zulässig – Deutschland.
13 Schlussbestimmungen
(1) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.