Neulich hatte ich Sarah Schwarz vom Yogastudio insaja (Hüfingen) in meinem Podcast „MADLY inspired“ zu Gast. Sarah wollte als Kind immer Tänzerin werden. Im Interview sagte sie ganz natürlicherweise „Meine Seele möchte tanzen“. Die Frage, die mir sofort in den Sinn kam: woher weiß man, was die Seele möchte?
Sarahs Antwort war so simpel und doch so eindrücklich. Meistens sind es genau die Dinge, die uns als Kind schon begeistert haben. Ohne Zwang, ohne Erwartungen, ohne Anspruch, dass daraus etwas zukunftsfähiges werden muss.
Ich habe mittlerweile mit einigen Unternehmern und Unternehmerinnen gesprochen oder auch zusammengearbeitet und tatsächlich ist das eine Beobachtung, die auch ich gemacht habe. Oftmals verfolgen diese Menschen Visionen, die im Kern den Dingen entsprechen, die sie schon ein Leben lang faszinieren. Als Kinder machen wir einfach, ohne großartig drüber nachzudenken. Das Resultat: wir verbringen besonders viel Zeit mit den Dingen, die uns Freude bereiten. Irgendwann verlernen die meisten diese großartige Fähigkeit leider. Sie versuchen „etwas sinnvolles“ zu machen, Erwartungen gerecht zu werden, oder denken schlichtweg eine Karriere in diesem Bereich wäre nicht zukunftssicher.
Umso mehr liebe ich es, wenn Menschen zu den Dingen, die sie wirklich begeistern und erfüllen zurückkehren. Es sind die ambitionierten Menschen – die, die sich erlauben groß zu träumen und bereit sind, alles dafür zu geben – die schlussendlich ihrer Vision folgen.
Nicht immer ist das der Kindheitstraum, der Wunschberuf aus der 3. Klasse oder genau das Ziel, das wir uns in den Kopf gesetzt haben. Manche Visionen und Träume erfüllen sich auf Umwegen und vielleicht sogar ganz anders als gedacht. Doch blickt man dahinter, erkennt man oft, dass man im Kern zu dem zurückgekehrt ist, was einen ganz natürlicherweise begeistert.
Ich wollte lange Psychologin werden. Wollte hinter die Kulissen blicken. Den Menschen hinter dem Verhalten, hinter dem Problem, hinter der Krankheit sehen und verstehen. Im Endeffekt war das wohl einfach nicht mein Weg. Doch irgendwann habe ich erkannt, dass ich meine Empathie, meine Kreativität und mein Bedürfnis nach Tiefe und Authentizität in ganz anderer Weise auslebe. Mit MadMT helfe ich anderen dabei, ihrer Vision zu folgen und daraus eine Marke zu machen. Sowohl dort, als auch in meinem Podcast MADLY inspired habe ich die Möglichkeit mein Gegenüber wirklich zu sehen. Zu verstehen, worum es im Kern geht und das zu übersetzen. In eine Marke, in ein Design, in ein Interview. Ehrlich, authentisch und echt.
Bei mir mussten die Dinge schon immer eine Bedeutung haben. Diese Bedeutung habe ich gefunden und dafür bin ich unendlich dankbar.
Wenn du auch eine Vision hast – dann traue dich, ihr zu folgen. Und wenn du Unterstützung beim Markenaufbau gebrauchen kannst, dann freue ich mich darauf, von dir zu hören.
Alles Liebe, Madlena.
Hier geht’s zur Podcast-Folge mit Sarah Schwarz: https://open.spotify.com/episode/0cOYlnjfyG9E1IwkzRUYbu?si=xIpz-xt-S-ei_9dzxwsLUg